Willkommen in meinem Heim - Geschichte; Teil I
 

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Geschichte; Teil I
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Das ist eine kleine Geschichte die ich geschrieben hab die nach einem Rollenspiel entstanden ist. Längst ist sie noch nicht fertig, doch möchte ich hier schon mal den ersten teil presentieren. Viel Spaß beim lesen, für die, die es auch lesen! Und auf Wunsch schreibe ich gerne auch noch weiter

Teil I

Vergangenheit

In einem grünen, wildbewachsenen und großem Tal, umringt von weiten Feldern die sich am Fuße der Gebirge erstreckten, leg das kleine Dorf Shinba. Ein friedliches kleines Dorf, mit wenig Bewoh-nern, doch dafür waren diese um so herzlicher. In diesem Dorf lebte eine Frau. Wunderschön, liebevoll, einfach ein herzensguter Mensch. Ihr Name war Noemi. Doch lebte sie nicht allein, nein. Ihr war es vergönnt eine kleine Familie zu haben. In einem kleinen Haus, am Rande des kleinen Dorfes wohnte sie zusammen mit Shokan, ihrem Mann und Nimue, ihrer kleinen Tochter.

  Das Leben des kleinen Mädchens verlief steht’s ruhig und friedlich. Wohlbehütet und beschütz von den Eltern. So sollte ein Kind aufwachsen. Doch scheint dies ein Bild für Märchen zu sein. Im wahren Leben würde es nie so sein. Bald schon zählte das kleine Mädchen 5 Sommer und war zu einem aufgeweckten, fröhlichem und unbeschwertem Kind heran gewachsen. Zu dieser Zeit allerdings, braute sich zwischen den beiden Königreichen zwischen denen Shinba lag, ein Krieg zusammen in welchen auch dieses unbedeutende Dorf verwickelt werden sollte. An einem düsteren Tag, als wollte dieser das Geschehen ankündigen. An diesem Morgen rückten die Armeen der Königreiche aus für die Schlacht. Die Schlacht die alles entscheiden sollte. Doch zum Leidwesen der wenigen Bewohner Shinbas, sollte das kleine Tal zum Schlachtfeld der Armeen werden. An diesem verhängnisvollem Tag marschierten die Truppen in das Tal ein und noch ehe die Unschuldigen in diesem Ort fliehen konnten begann das Gemetzel. Schon nach wenigen Stunden stand das Dorf in Flammen, waren die meisten Bewohner ermordet und die Schlacht fast um. Vor dem kleinen Haus am Rande des Dorfes lagen zwei Leichen. Noemi und Shokan, welche verzweifelt versucht haben ihre Tochter zu beschützen, die kleine Nimue. Doch von dieser schien weit und breit keine Spur.

  In der Schlacht der beiden Truppen kämpften nicht nur einfache Menschen mit, sondern auch andere Wesen wie Trolle, Orks, Magiern und sogar Dämonen. Dämonen die aussahen als wären sie gerade den Tiefen der Hölle entsprungen, aber auch Dämonen die aussahen wie einfache Menschen. Der Mächtigste von ihnen suchte das Dorf noch einmal ab, um auch den letzten Überlebenden um zu bringen. Hochgewachsen, von muskulöser Statur, schwarzes langes Haar, das er zu einem Zopf gebunden hat und ein langer schwarzer Mantel mit hohem Kragen zeichneten ihn aus. Doch das wohl Auffälligste an dem Dämon, der so kalt wie Eis zu sein schien, waren seine tief roten Augen, die undurchdringlicher, kälter und betörender nicht sein konnten. Erbarmungslos musste durch seine hand auch der letzte sterben der seinen Weg kreuzte, bis auf...Als er um die Ecke eines Hauses bog, weil er auch dort noch Leben fühlte, sah er sie. Das kleine Mädchen ,das gerade mal fünf Sommer zählte und weinend auf der Straße stand, zwischen den brennenden Häusern und den teilweise schon verkohlten Leichen. Die Tränen schienen gar kein Ende mehr nehmen zu wollen, weswegen immer neue über die blasse, leicht verschmutze Haut des kleinen Kindes kullerten. Sanft schimmert das silberne Haar der Kleinen im Schein der lodernden Flammen und lebendig funkeln die eisblauen, großen Augen. Fast zu schön schien das kleine Mädchen für ihr junges Alter, so schön das sie selbst den eigentlich so unnahbaren und erbarmungslosen Dämon in seinen Bann zog. Doch das Zögern, der kurze Moment den er brauchte um dieses wunderschöne Geschöpf zu betrachten, war fatal. Aus dem Hinterhalt wurde er angegriffen von anderen Dämonen und musste sich verteidigen. Nicht lange dauerte der Kampf, doch als er wieder zu dem Mädchen sehen wollte, war sie verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Entsetzt darüber schien dieser Dämon doch wirklich für einen Moment, doch verschwand auch er schließlich, lautlos, spurlos, als wäre er nie da gewesen. Für ihn hatte nun eine Suche begannen...

  Nimue wusste wohl selbst nicht wie ihr geschah. In eine Schlacht verwickelt, musste sie zusehen wie ihre Eltern starben und mit ansehen wie das Dorf dem Erdboden gleich gemacht wurde. Zu allem Überfluss hatte sie ein Soldat, welcher wohl ebenso von ihrer Schönheit begeistert schien, einfach mitgenommen um sie schließlich bei einem Sklavenhändler zu verkaufen. Das bisher friedliche, ruhige und unbeschwerte Leben Nimues sollte jetzt wohl eine ganz andere Wendung nehmen. Leise vor sich hin weinend saß das so zerbrechliche Wesen in einer Ecke im Staub beim Sklavenhändler. Nichts ging in dem kleinen Mädchen vor, nur schwarze Leere breitete sich in ihr aus. Ungewiss ist ihre Zukunft, ungewiss, wie viel Zeit ihr überhaupt noch blieb. Doch bei dem Sklavenhändler sollte sie nicht lange verweilen, denn nicht nur der, ganz in schwarz gekleidete, Dämon hatte ein Auge auf sie geworfen gehabt, sondern auch ein Kriegsherr der für eines der beiden Reiche in der selben Schlacht gekämpft hatte. Doch hatte er das Glück dem Soldaten, der Nimue mitgenommen hatte, bis hierher folgen zu können. Doch eine Nacht musste Nimue in den verdreckten Räumen des Sklavenhändlers verbringen, eine Nacht die sie schlaflos über die Runden brachte. Früh am Morgen, als die Sonne gerade aufgegangen war, saß sie noch immer in der Ecke und weinte sich die Augen aus, draußen im Hof, zitternd, frierend, so unendlich leidend, mit unzähligen anderen Sklaven. Leise hallen Schritte aus einer dunklen Ecke auf der gegenüberliegenden Seite des Hofes. Fast wirkte es so als würde gleich jemand aus der Schattenwelt diese Welt betreten und vielleicht, wer weiß, war dies auch der Fall? Tief im dunklen Schatten glühen zwei so tief und blutrote Augen auf, kalt wie das Eis, undeutbar wie die Dunkelheit, ehe sich eine hochgewachsene Gestalt abzeichnet und nach und nach ihren Weg aus den Schatten, aus der dunklen Ecke findet. Ein Mann, ein Dämon stand dort, welcher den Blick abschätzend schweifen lies. Ja, auch er hatte den Weg zu diesem Sklavenhändler gefunden, der Dämon der schon vom ersten Augenblick von Nimue in den Bann gezogen wurde. Nicht lange musste er sich umblicken um das schöne, noch so junge Wesen zu erblicken und ohne zu zögern führen ihn seine Schritte langsam auf sie zu, in fast greifbare Nähe und doch ... Die Schritte vernehmend, will das kleine Mädchen aufsehen, einen Blick auf den stolzen, starken Dämon werfen, doch ehe sie diese erblicken kann steht ein anderes Wesen vor ihr. Der Mann der sie gekauft hatte, der Mann der dabei war als ihr Dorf zerstört wurde, der Kriegsherr Barabas. Ein Mann, so grausam und lüstern wie kaum ein Zweiter. Sicher hatte ein Kind wie Nimue solch ein Leben nicht verdient, doch manchmal konnte das Leben schrecklich sein. Ohne sich groß wehren zu können wurde sie am Arm gepackt, hoch gehoben und Barabas nahm das kleine Kind mit sich. Schreien, weinen, wehren, das alles half nichts. Der Dämon, der sich so sehr nach dem Mädchen sehnte, hätte wohl keine Probleme gehabt den Kriegsherr mit einem Schlag zu vernichten, doch musste er tatenlos mit ansehen wie sie fortgeschleppt wurde, denn, gerade als er eingreifen wollte traf ihn ein vergifteter Pfeil, was auch ein Dämon nicht ohne weiteres ab tun konnte. Er wurde verfolgt und musste fliehen, ohne das Mädchen, nach dessen Tränen es ihn gelüstete, an welchen er sich schon jetzt nicht mehr satt sehen konnte...

  Nimue hatte den Dämon nicht mehr sehen können, wusste also nicht das es immerhin ein Wesen gab das sie suchte, an sie dachte. Immerhin einer der ihr nicht nur Leid zu fügen wollte, oder doch? Einsam und verlassen fühlte sie sich. Keine Familie mehr und nun in den Händen eines grausamen Mannes der wohl keinerlei Sinn für Moral hatte. Denn Nimue war nicht das einzigste Mädchen das dieser Kerl besaß...Schon bald musste sie heraus finden das sich der Kriegsherr nicht gerade wenig anderer Mädchen und auch Frauen zu getan hatte. Vorerst hatte die kleine Nimue wohl Glück, denn ein Jahr lang lebte sie im Schloss des Kriegsherren fast unbeschadet. Sie arbeitete als Dienerin, was mehr wie schwer war, doch noch zu ertragen. Doch dann schien es der Herr nicht mehr aus zu halten. Eines Abends brachte sie ihm wie immer das Abendessen, räumte das Zimmer auf, bevor dann aber Barabas über sie herfiel. In dieser Nacht verlor das gerade mal sechs jährige Mädchen ihre Unschuld und zurück blieb nur ein Trauma...

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